Biomasseverbrennungsanlage mit Holzpellets

Gegen den Trend steigender Lebenshaltungskosten sind wir als Vermieter ständig bemüht, die Kosten für das Wohnen seit vielen Jahren stabil zu halten. Deshalb haben wir seit 1996 alle
Zentralheizungen selbst errichtet. Die Mieter bezahlen mit ihren Betriebskosten nur die anfallenden Strom-, Pellet- und Gaspreise.
Als letztes Vorhaben stellten wir 9 Wohnblocks mit insgesamt 252 Wohneinheiten, von Gas-Etagen-Heizungen, auf eine zentrale Wärmeversorgung mit Biomasse um. Dies erforderte den Neubau eines
Heizhauses für das Wohngebiet. Zur Versorgung sind 2 Kessel mit 540 KW und 400 KW errichtet. Als Energiequelle dienen Holzpellets. Deren Bezugspreis ist bei gleichem Heizwert gegenüber Öl und Gas
günstiger.
Vorteile für Mieter: Mehr Platz in Küche, kein Gas mehr (Beseitigung Gefahrenquelle), keine Anwesenheit für Wartung, Instandhaltung, Schornsteinfeger, Gasableser und Messdienst mehr
notwendig, nur alle fünf Jahre für den Zählertausch,
Die Kosten für Warmwasser und Heizung belaufen sich nach der Umstellung auf nur noch 0,54 EUR/m² und Monat für 2011(Deutscher Mieterbund Durchschnitt 1,09 EUR für
2009). Die Kaltmieten bleiben unverändert.
Dank einer Pilotförderung durch den Freistaat Sachsen und EU können die Mehrkosten für die Verbrennungs-, Transport- und Lagertechnik im Vergleich zu Öl oder Gas aufgefangen werden. Wir möchten mit
dieser Anlage einen großen Schritt in Richtung Umweltschutz (CO²-neutrale Verbrennung) und Warmmietensenkung gehen. Die Pilotanlage ist richtungsweisend für die Immobilienbranche nicht nur in Flöha,
sondern deutschlandweit. Die Umrüstung weiterer zentraler Anlagen in unserem Wohnbestand ist in Planung. Unsere Genossenschaft wurde als Mitglied in der Umweltallianz Sachsen durch Minister
Kuper geehrt!
Wohnungsgenossenschaft Flöha eG
